Wundzentrum Harz

Insbesondere im Rahmen von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße, aber auch im Rahmen des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder anderer Erkrankungen kann es zu schlecht heilenden, chronischen Wunden kommen. Vor allem sind die Unterschenkel- und Fußregion betroffen ("offenes Bein", diabetischer Fuß, "Raucherbein"). 

Nur in speziellen interdisziplinären Zentren wie dem Wundzentrum Harz kann eine Diagnostik und Therapie der auslösenden Grunderkrankung sowie eine angepasste spezielle Wundtherapie unter Beteiligung mehrerer Fachdisziplinen erfolgen. 
 
Hier betreut ein spezialisiertes Team aus Angiologen, Gefäßchirurgen, Radiologen und Diabetologen die Patienten. Sämtliche diagnostische und therapeutische Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße aller Körperregionen stehen zur Verfügung. 

Die Patienten werden durch qualifizierte Wundmanager und Podologen versorgt. Moderne Verfahren der Wundbehandlung wie die Vakuumversiegelung, Biochirurgie (Madentherapie) und auch sämtliche operative Verfahren zur Behandlung chronischer Wunden werden angewendet. Patienten können je nach Krankheitsbild ambulant oder stationär diagnostiziert und behandelt werden. 

Durch die Einbettung des Wundzentrums in das Gefäßzentrum und in ein Klinikum der Schwerpunktversorgung ist eine optimale Betreuung der Patienten auch hinsichtlich zusätzlicher Begleiterkrankungen gesichert. Insbesondere Diabetiker werden durch die Einbettung des Arbeitsbereiches Diabetologie in das Wund- und Gefäßzentrum intensiv und integriert betreut. 
 
Wichtiger Bestandteil einer Wundtherapie ist die Fortsetzung der adäquaten Wundversorgung im ambulanten Bereich durch Haus- und Fachärzte sowie Pflegedienste. Daher legen wir großen Wert auf eine integrierte und strukturierte Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Einzelheiten zu Terminvergabe und Überweisungsmöglichkeiten erhalten Sie telefonisch unter (03 94 83) 405.