Auswahl diagnostischer Methoden

Computertomographie (CT)

• Bei der Computertomographie werden durch Anwendung von Röntgenstrahlen Schnittbilder vom menschlichen Körper erzeugt. Der Computertomograph wird häufig mit der "Röhre" verwechselt. Während mit "Röhre" umgangssprachlich das MRT (Magnetresonanztomograph) gemeint ist, handelt es sich bei dem CT eigentlich mehr um eine Art großen Ring. 

• Während der Untersuchung wird der Patient auf einer Liege durch diesen Ring hindurch geschoben. Um den Patienten herum dreht sich die Röntgenröhre im Inneren dieses Ringes. Gegenüber der Röntgenröhre ist eine Messkammer für Röntgenstrahlen angebracht (der Detektor). Die Messdaten aus der Messkammer werden zum Computer weiter geleitet und dieser berechnet daraus scheibenweise die Bilder der untersuchten Körperregion.

• Die Computertomographie ist ein sehr schnelles Untersuchungsverfahren - sie dauert nur wenige Sekunden. Diese schnellen Untersuchungszeiten (die für die noch genauere Darstellung der Organe und Gefäße nötig sind) können nur durch die CT-Geräte der neuen Generation –sog. Multislice-CT`s – erreicht werden. Am Gefäßzentrum wird ein 16-Zeilen-Multislice-CT mit der derzeit höchsten Detaildarstellbarkeit genutzt. Durch spezielle Datenbearbeitung können dreidimensionale Ansichten der untersuchten Körperregion geschaffen werden.

• Ebenfalls abhängig vom untersuchten Organ und der zu klärenden Diagnose wird dem Patienten eine Flüssigkeit zum Trinken gegeben (orales Kontrastmittel), und/oder es wird ihm ein Kontrastmittel über eine Armvene intravenös verabreicht (i.v. Kontrastmittel).

• Die Untersuchung ist für den Patienten absolut schmerzlos. Die im Vergleich zu einem herkömmlichen Röntgenbild höhere Strahlenbelastung ist durch die um ein Vielfaches genauere Darstellung der Organe gerechtfertigt.

Computer: Die Bilder werden aus den empfangenen Daten des Detektors per leistungsfähigem Computer zusammengesetzt. Spezielle Bildbearbeitungstechniken am Computer (3D, Gefäßanalyse etc.) erlauben eine genauere Diagnosestellung und Therapieplanung.
Tomographie: (tomos, griechisch: Schnitt) Es entstehen Bilder des menschlichen Körpers in Form von Schnitten.

computertomographische Darstellung des Gehirnes mit einer ausgedehnten Blutung (helle Bildanteile)